Verschiebeübung

In der Mitte der Spielfeldhälfte wird eine Linie mittels Hütchen gezogen. 20 bis 21 Meter vor dem Tor (sicherer Abstand) wird etwa in Höhe der Strafraumgrenze an den Außenseiten je ein weiteres Hütchen abgelegt. Die Viererkette postiert sich an der Linie des sicheren Abstandes und das Tor ist mit Torhüter besetzt. Nun begeben sich in die beiden Spielfeldhälften je drei Spieler, die ihre Hälfte während des Spiels nie verlassen dürfen und die Viererkette verschiebt immer ballorientiert, so daß sich bei korrekter Arbeit der Viererkette in keiner der beiden Spielfeldhälften eine Überzahlsituation für die Angreifer bietet. Diese sollen vielmehr mit schnellen Flankenwechseln die Lücken in der Kette finden oder aber einen Paß in die Schnittstelle spielen. Sobald dieser Paß gespielt wurde, schließt der Angreifer sofort in Richtung Tor ab. Schafft es die angreifende Mannschaft, den Ball seitlich der Hütchen auf der Außenbahn durchzuspielen, flankt der Spieler vor das Tor und ein Angreifer aus der anderen Spielfeldhälfte soll diese Flanke verwerten. Die Viererkette darf zu keinem Zeitpunkt näher als 20 m vor dem Tor stehen, also auch keine Torraumaktion mehr verhindern.

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