zu viel Theorie
Wenn die Spieler zu oft und zu lange rumstehen, während eine Übung erklärt wird, geht nicht nur wertvolle Trainingszeit verloren. Je jünger die Spieler sind, desto gelangweilter werden sie dadurch. Deshalb sollte man nur kurz erklären.
zu langes Warten
Wenn die Spieler bzw. Kinder in langen Schlangen auf ihre nächste Aktion warten, führt auch das zu Langeweile. Oftmals geht das einher mit den langen Erklärungen.
stupides Laufen
Im Beitrag „Sind Waldläufe überhaupt noch sinnvoll?“ wurde ausführlich auf dieses Thema eingegangen, das ebenfalls durch viele Trainer missachtet wird, weil das „immer schon gemacht“ wurde. Es gilt die eiserne Regel: Je jünger, desto weniger ohne Ball! Im Idealfall wird das komplette Training mit Ball absolviert und das stupide Laufen durch den Wald oder über den Sportplatz gehört der Vergangenheit an.
Ergebnisse dürfen nicht wichtiger sein als die Entwicklung!
Im Jugendfußball ist den Trainern oftmals der Sieg am kommenden Spieltag wichtiger als die langfristige Entwicklung der Spieler. Häufig lernen Spieler jedoch durch Niederlagen mehr als durch Siege, was nicht bedeuten soll, dass man jedes Spiel verlieren sollte. Die Ergebnisse stehen allerdings nicht im Vordergrund des Jugendtrainings – erst recht nicht, wenn die Spieler noch sehr jung sind. Die Bedeutung nimmt mit zunehmendem Alter zwar zu, aber über allem steht immer die Entwicklung der einzelnen Spieler!
ständiges Meckern
Spieler brauchen Unterstützung von außen und nicht das permanente Aufzeigen von Fehlern. Wenn sie positiv angeleitet werden, fühlen sie sich sicherer.
schlechte Organisation
Wenn der Trainer das Training schlecht organisiert hat und bei jeder Übung erst einmal überlegen muss, geht das von der Trainingszeit ab und sorgt nicht gerade für Akzeptanz bei den Spielern. Sicherlich kann das von Zeit zu Zeit mal vorkommen, dass man bei einer Übung nochmal kurz überlegen muss, aber ständig sollte das nicht vorkommen.
Generell gilt, dass man einen Jahrestrainingsplan haben sollte, nach dem sich das wöchentliche Training richtet. Das wiederum orientiert sich nicht an den Spielergebnissen vom Wochenende, sondern eben am langfristigen Plan (siehe dazu auch: Trainingsplanung im Jugendbereich).
verschwendete Trainingszeit
Wenn man nur zweimal in der Woche Training hat, sollte man diese auch ausschließlich mit Fußball füllen. Für zu langes Taktiktraining in der Kabine beispielsweise fehlt ganz einfach die Zeit. in jedem Training gehört der Ball an den Fuß!
Zudem fallen etliche Trainingseinheiten den Sommerferien oder einer Platzsperre zum Opfer. Einige Trainingstage wird der Spieler krankheitsbedingt vermutlichen verpassen. Wenn man jetzt die übriggebliebene Zeit addiert, wird man feststellen, dass nicht mehr viel vorhanden ist. Von der Trainingszeit gehen dann noch Minuten für das Tragen von Toren und das Erklären von Übungen ab. Es sollte jedem einleuchten, dass der einzelne Spieler dann auf das gesamte Jahr gesehen sehr wenig den Ball am Fuß hatte und sehr wenig Fußballtraining genossen hat.
ungleiche Einsatzzeiten
Auch schwächere Spieler sollen in Meisterschaftsspielen zum Einsatz kommen, denn alles andere hemmt deren Entwicklung, was wiederum dazu führt, dass sie den Spaß am Sport verlieren und aufhören.
Zusammenfassung

(Bild erstellt mit GPT Image 2.5)







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